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HYVE – Die Kunst der Open Innovation

Partizipative Produktentwicklung

InnovationNetzwerk München

HYVE Logo

Bei HYVE werden aktive User, Konsumenten, Experten, Start-ups, Bürger, Lieferanten und Universitäten in einem gemeinschaftlichen Innovations-Ökosystems zusammengeführt. Das wiederum ermöglicht die kollaborative Entwicklung von kundenorientieren Innovationen.

HYVE

Johann Füller & Michael Schmidt

Raphaela Schön

AG

2000

Schellingstraße 45
80799 München
Bayern, Deutschland

info@hyve.de

Jetzt sind wir also bei HYVE – einer echten Münchener Innovationsschmiede. Oben, im dritten Stock des „Hauses der Innovation“. Hier hat sich HYVE ausgebreitet (hive = englisch für Bienennest) – direkt zwischen Museums- und Univiertel. Es wird recherchiert, diskutiert, getüftelt, vernetzt: „innoviert“ – so sagt man das in der Innovations-Szene. „Wir haben HYVE damals mit nem’ Appel und nem’ Ei gegründet“, erzählt Michael Schmidt, einer der Gründer von HYVE (und ja: es wird „gebayert“). Das war damals, im Jahr 2000, den Begriff „Open Innovation“ suchte man zu dem Zeitpunkt in diversen Wörterbüchern noch vergebens. Heute begrüßt das „HYVE-Billboard“ Besucher und Mitarbeiter mit den erfolgreichsten HYVE-Produkten gleich am Eingang des Empfangs. 

Von einer kleinen Schmiede ist also nicht mehr viel übrig. HYVE hat sich als einer der ersten Open Innovation-Firmen in Deutschland etabliert. Die meisten Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Bereichen: Berater, Wissenschaftler, IT-Profis, Designer. Innovation kennt viele Gesichter. Michael Schmidt, war als Kind schon Erfinder, vor HYVE führte er zunächst ein Designbüro. Johann Füller ist Professor am Lehrstuhl für Innovation und Entrepreneurship der Universität Innsbruck, wo er regelmäßig Vorlesungen hält und forscht. Die beiden haben sich beim Klettern in München kennengelernt. „Es war am Anfang klar, dass wir keine Investoren für HYVE finden würden. Das hat damals, speziell in München und Umgebung, einfach niemand verstanden, was wir da eigentlich vorhatten“, so Michael Schmidt. „Ist aber nicht schlimm, wir haben es auch so geschafft“. 

Grundsätzlich basiert der Erfolg von HYVE auf folgender Feststellung: Produkthersteller betrachten Innovation – im Normalfall – aus der Perspektive des Menschen, der von Produkten umgeben ist, die er oder sie sich entweder kaufen oder nicht. HYVE macht passive Kunden zu Mitgestaltern von Produkten. Einer der ersten Erkenntnisse: Viele Menschen haben große Lust, partizipativ an der Gestaltung und Entwicklung von Produkten beteiligt zu sein. Also warum nicht einfach Menschen fragen, wie sie selbst Produktentwicklung machen würden? Etwas Glück braucht man immer: HYVE hatte zur richtigen Zeit die richtige Idee, denn ohne die parallele Entwicklung der Digitalisierung wären die notwendigen Kommunikationskanäle zu den Communities nicht so effektiv geworden, wie sie es heute sind. Heute heißt Innovation eben auch, in die sozialen Netzwerke einzutauchen und User Produkte designen, verbessern oder hinterfragen zu lassen. 

Wie Open Innovation a la HYVE funktioniert und wie mit Open Innovation soziale Potentiale realisiert werden können, erfahrt ihr im Interview mit relaio

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