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Bellevue di Monaco im Interview

Über das Projekt Müllerstraße, spontane Hilfsaktionen und den Unternehmensalltag einer Genossenschaft mit unterschiedlichsten Unternehmenskulturen

Startup GesellschaftIntegration München

Im durch und durch gentrifizierten Glockenbachviertel, inmitten der oberbayerischen Metropolstadt München entsteht zurzeit ein kleines Leuchtturmwunder. Matthias Weinzierl, Vorstandsmitglied der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco, hört solch überspitzt formulierte Lobhudeleien während des Interviews nur sehr ungern. Für Matthias ist das Projekt kein Wunder, sondern das selbstverständlichste auf der Welt. Die Müllerstraße 2-6 wird ein Raum für alle. Renoviert und gestaltet von jedem, der Lust dazu hat und sich beteiligen möchte. Ein Appell an alle Münchnerinnen und Münchner: Kommt und streicht, kommt und reist die alten Teppiche raus, hier entsteht etwas Neues.

Wie hebt ihr euch von anderen Projekten in der Flüchtlingsarbeit ab?

Matthias: Die Stärke des Bündnis Bellevue ist, dass wir versucht haben, uns von Anfang an in die aktuelle Flüchtlingspolitik einzumischen. Noch bevor Pegida zum ersten Mal in München aufgetaucht ist, haben wir Kundgebungen mit bis zu 20.000 Teilnehmern veranstaltet. Durch Till Hoffmann, Betreiber mehrere Kleinkunstbühnen in München, haben wir einen guten Zugang zur „Prominenz“. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir als Team sehr unterschiedlich aufgestellt sind und dadurch ein breites Spektrum an Leuten erreichen können.

Wie steht es aktuell um das Projekt Bellevue di Monaco?

Matthias: Bis heute haben wir es geschafft, die Stadt dazu zu bringen, uns drei Objekte in der Müllerstraße 2-6 im Glockenbachviertel zu überlassen. Außerdem haben wir eine Sozialgenossenschaft gegründet und sind gerade dabei, die ersten Schritte in der Praxis zu machen. Die Renovierung der Objekte und der Einzug erster Bewohner stehen allerdings noch aus.

Wie soll die Müllerstraße 2-6 schlussendlich genutzt werden?

Matthias: Unsere Idee ist es, drei Bereiche miteinander zu verknüpfen. Erstens werden in dem Haus Geflüchtete wohnen. Zweitens soll in der Müllerstraße ein Info-Café entstehen, in dem Geflüchtete Hilfe in verschiedensten Fragen in Anspruch nehmen können, sowohl in Rechtsfragen, als auch bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen. Und Drittens werden Kulturräume für Workshops entstehen, um Vernetzungstreffen und Sprachkurse möglich zu machen. Fokus dieser Veranstaltungen soll es sein, dass ein Austausch zwischen Alt- und Neu-Münchner entsteht. Ein gegenseitiges Voneinander-Lernen soll sich ergeben, indem beispielsweise auch ein afghanischer Professor Vorträge hält. In der Müllerstraße entsteht Platz für etwa 40 Personen. Dort sollen vor allem Familien mit beispielsweise einem behinderten Kind oder einem kranken Familienmitglied, aber auch alleinerziehende Mütter und unbegleitete Jugendliche einziehen.

Erlebt ihr München als Weltstadt mit Herz?

Matthias: Ich glaube, München ist auch nicht hilfsbereiter als andere Großstädte. Aber in der Tat haben wir momentan immer noch eine sehr große Basis hilfsbereiter Menschen. Bei unserer spontan organisierten Griechenland-Hilfsaktion „Packmos“, kamen drei Tage in Folge zahlreiche Menschen, die Spenden abgegeben und beim Sortieren und Verpacken geholfen haben.

Matthias Weinzierl, Vorstandsmitglied der Genossenschaft Bellevue di Monaco

Welche Rolle habt ihr vergangen September am Münchner Hauptbahnhof eingenommen?

Matthias: Am Münchner Hauptbahnhof war Bellevue di Monaco damals nicht vertreten. In dieser Zeit haben wir eine Bewerbung an die Stadt München für die Müllerstraße 2-6 geschrieben. Das ist auch der Grund, warum wir diese Zeit mehr als Zaungäste wahrgenommen haben. Im Nachhinein war das aber nicht tragisch. Was am Hauptbahnhof passiert ist, war ein wichtiges Symbol. Doch alle wissen, wie es weitergegangen ist. Ich glaube, die Partner, die dem Thema über das hinaus erhalten bleiben, sind sehr wichtig – auch wenn sich das politische Rahmenklima in eine andere Richtung bewegt. Hierbei sehen wir uns als ein kleines Rädchen.

Hat die Willkommenskultur eure Arbeit erleichtert?

Eine Zeit lang wollten sich alle für Geflüchtete einsetzen. Jeder Künstler, jeder Regisseur ist bei irgendeinem Flüchtlingsprojekt aufgetaucht. Ich denke, diese Phase ist auch noch nicht ganz abgeschlossen. Das war fast etwas skurril. Wenn diese Welle etwas abflacht, finde ich das nicht schlimm. Vielmehr würde ich diese Entwicklung als eine Art Erdung beschreiben. Trotz alledem hat uns die Willkommenskultur im Fortschritt unseres Projekts geholfen.

Wie kam es dazu, dass ihr euch ausgerechnet für die Rechtsform einer Genossenschaft, entschieden habt – und nicht etwa für einen Verein oder eine gGmbH?

Diese Entscheidung ist vor allen Dingen unserer Entstehungsgeschichte geschuldet. Wir sind als eine Initiative aus der Mitte der Gesellschaft entstanden und so agieren wir auch. Hierarchischen Strukturen, wie sie bei Vereinen häufig zu finden sind, möchten wir verhindern. Uns liegt es besonders am Herzen, dass viele Münchner gern ein Teil des Projektes Bellevue di Monaco sind, weil sie sich mit der Idee identifizieren können. Vorteil einer Sozialgenossenschaft ist, dass jeder Gesellschafter unter einem sozialen Zweck werden kann. Demnach gibt es auch keine Gewinnausschüttung. Verlässt man die Genossenschaft, erhält man seine Einlage wieder.

Ohne Genossen und Genossinnen geht es nicht. Wie viele Mitglieder sind momentan beteiligt und wie schafft ihr es, neue GenossInnen für euch zu gewinnen?

Zurzeit haben wir ungefähr 300 bis 400 Genossen. Jeder Genosse muss mindestens einen Anteil von 500 € verzeichnen. Das ist schon mal eine gute Basis. Zusätzlich unterstützen uns diverse Stiftungen.

Habt ihr bisher ausschließlich von der Rechtsform Genossenschaft profitiert oder gab es auch Hürden zu überwinden?

Eine Genossenschaft zu gründen, ist ein bürokratisch äußerst aufwendiger Prozess. Leider ist das nichts, was mal so nebenbei passiert. Wir mussten uns quasi zweimal gründen, weil Formfehler in der Satzung gefunden wurden, obwohl wir uns gut beraten haben lassen. Die noch größere Hürde war die städtische Ausschreibung und die Erfüllung aller Auflagen. Aber auch die Zitterpartie, um die Genossen war eine Herausforderung. Wir hatten die Genossenschaftsbeiträge schon eingesammelt, unsere Genossenschaft gegründet, aber das Entscheidende, nämlich der Erbpachtvertrag für die drei Häuser in der Müllerstraße, hat noch gefehlt. Unser Projekt war zu dieser Zeit etwas völlig Virtuelles. Wir konnten weder garantieren, dass wir die Objekte in der Müllerstraße sicher bekommen, noch konnten wir zeigen, wie Flüchtlinge tatsächlich ihre Wohnungen beziehen. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum wir nebenbei so viele Projekte machen, um unseren Genossen zu zeigen, dass wir drauf und dran sind, das Projekt Bellevue voranzubringen.

Besonders an einer Genossenschaft ist, dass jeder Genosse das gleiche Stimmrecht hat. Werden also sämtliche Entscheidungen gemeinsam getroffen?

Trotz alledem gibt es noch einen Vorstand und einen Aufsichtsrat. Diese geben die Richtung vor und stehen Rede und Antwort. Nicht jeder Genossenschaftler wirkt regelmäßig an Entscheidungen mit. Das würde nicht funktionieren.

Und ansonsten beteiligen sich Ehrenamtliche, um das Projekt voranzutreiben?

Wir haben viele Sympathisanten und Ehrenamtliche, die gerne mithelfen möchten. Das ist auf der einen Seite super und zugleich auch eine Katastrophe. Hier besteht die Gefahr des Paternalismus. Wenn lauter „Biokartoffeln“, also biodeutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit ganz genauen Vorstellungen, wie sie Flüchtlinge schulen möchten, auf Geflüchtete stoßen, die ganz andere Dinge im Kopf haben, kann das zu Konflikten führen. Sowas passiert in der Flüchtlingsarbeit relativ häufig, dass Helfer konkrete Erwartungen entwickeln, wie sie den Menschen helfen möchten. Anschließend fallen sie aus allen Wolken, wenn sie feststellen, dass ihre Vorstellung mit der Realität nicht viel gemein hat.

Müllerstraße 2-6

Die finanzielle Situation rund um Bellevue interessiert uns natürlich auch. Von der Stadt München habt ihr für die Müllerstraße 1,7 Mio. EUR Unterstützung zugesprochen bekommen. Fehlt viel, um das Projekt tatsächlich umsetzen zu können?

An dieser Stelle darf man nichts mischen. Die Stadt München verpachtet dem Projekt Bellevue di Monaco drei Häuser in der Müllerstraße im Erbbaurecht. Diese 1,7 Mio. € stehen uns nicht zur freien Verfügung, sondern dienen der Instandsetzung der Objekte mit geringstem Aufwand. Unser Ziel ist eine sogenannte Pinselsanierung. Das bedeutet, dass wir möglichst viel erhalten werden. Wir haben nicht vor, das Haus zu entkernen und anschließend mit edelsten Materialien etwas für die Ewigkeit zu schaffen. Vielmehr versuchen wir, das Haus mit einfachen Mittel bespielbar zu machen. Hierfür dienen die 1,7 Mio. €. Die Einlagen der Genossen erhöhen die Kreditwürdigkeit bei der Bank.

Die Schlüsselübergabe ist bereits über die Bühne. Wie sehen die Pläne für die kommenden Monate aus?

Von Anfang an soll der Umbau der Müllerstraße Teil des gesamten Projekts werden. Nachdem uns Partizipation besonders wichtig ist, werden viele Ehrenamtliche und Geflüchtete schon während der Bauarbeiten miteinbezogen – allerdings nicht nur als ehrenamtliche Helfer. Wir haben mit Baufirmen vereinbart, dass sie bezahlte Praktikumsplätze zur Sanierung der Müllerstraße bereitstellen. Ziel ist es, eine Qualifizierungsmaßnahme zu etablieren, die eine Vermittlung der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt erleichtert.

Liegt euer Fokus derzeit ausschließlich auf dem Projekt Müllerstraße oder habt ihr schon Ideen, euer Projekt an anderen Standorten umzusetzen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Müllerstraße nicht das letzte Bellevue-Projekt gewesen sein wird. Eine Expansion steht demnach definitiv im Raum, allerdings wird dies die Zeit zeigen. Unseren Vorteil als Münchner Flüchtlingsprojekt sehen wir definitiv darin, dass wir im Vergleich zu anderen Projekten unseren Standort mitten in der Stadt haben. Gerade die Isolierung außerhalb in Gewerbegebieten oder am Rand von Wohngebieten macht es für Geflüchtete so schwer, sich zu integrieren.

Für euer Projekt konntet ihr viele namhafte Kooperationspartner mit ins Boot holen – etwa die Münchner Kammerspiele oder die Glockenbachwerkstatt. Wie kam es dazu?

Nun ja, die Glockenbachwerkstatt ist gleich im Haus neben dem Bellevue. Es wäre deshalb ein totaler Schwachsinn, direkt neben der Glockenbachwerkstatt, die über zahlreiche Werkstätten verfügt, ein Haus für Geflüchtete bereitzustellen und nicht zusammenzuarbeiten. Schlussendlich soll durch Kooperationen mit existierenden Werkstätten ein Austausch entstehen. Die Münchner Kammerspile sind von Anfang an Mitglied in unserem Bündnis und natürlich ein wunderbarer Partner mit guten Kontakten in die Öffentlichkeit. Unser Anspruch ist es, die Leute miteinander zu verknüpfen, die sowieso schon in diesem Bereich tätig sind. So gelingt es auch, viele hilfreiche Erfahrungen an einen Tisch zu bekommen. Konkurrenz ist in anderen Bereichen mit Sicherheit gewinnbringend, doch hier, in der Flüchtlingsarbeit, ist Konkurrenz meiner Ansicht nach fehl am Platz.

Ist die Stadt München prinzipiell bereit zu kooperieren?

Inzwischen ja. Ganz zu Beginn war die Stadt München von uns eher "not-amused". Glücklicherweise kam es zu einem Umdenken. Oberbürgermeister Reiter hat das Flüchtlingsthema zu seiner Angelegenheit gemacht. Zumindest momentan herrscht uns gegenüber eine sehr wohlwollende Stimmung, mit der wir sehr gut arbeiten können.

Stichwort Packmos. Vergangenen März hat Bellevue einen Hilfskonvoi für festsitzende Geflüchtete in Idomeni organisiert. Für die Aktion „Packmos“ wurden Sachspenden eingesammelt und mit mehreren LKWs in die Region gefahren. Mittlerweile wurde das Lager an der griechisch-mazedonischen Grenze geräumt. Möchtet ihr solche Aktionen in Zukunft wiederholen?

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Solche Aktionen haben ja immer zwei Effekte: Zum einen sucht man die Öffentlichkeit und zum anderen können die Leute ihre Hilfsbereitschaft beweisen. Die Frage ist nur, ob das vor Ort in Griechenland wirklich den geplanten Zweck erfüllt hat. Um ehrlich zu sein, würde ich das mit einem großen Fragezeichen versehen. Wir haben wahnsinnig viel Geld für den Transport ausgegeben. Möglicherweise wäre es effektiver gewesen, das Geld an eine Organisation vor Ort zu stiften. Natürlich sind privat gesammelte Spenden nicht zu vergleichen mit einem LKW voller Hilfsgüter, verpackt in platzsparenden Palletten. Im Endeffekt ist das etwas effektiver. Dieses Wissen kommt allerdings erst durch die Erfahrung.

Matthias Weinzierl, Vorstandsmitglied

Eigentlich vermutet man ja, dass es nicht so schwierig sein kann, Hilfe dorthin zu bringen, wo sie so sehr benötigt wird. Hindern bürokratische Strukturen die schnelle Hilfe oder was macht es so schwer?

Besonders erschwerend war einfach die chaotische Situation in Idomeni. Ich habe die Koordination des Projektes von Deutschland aus übernommen. Während dieser Zeit haben wir drei oder vier Tage nur Informationen abgegriffen und Pläne gemacht. Dabei mussten wir ununterbrochen spontan umdisponieren, weil wieder etwas nicht gestimmt hat. Im Nachhinein war das anstrengend und frustrierend. Beispielsweise wollten wir ein Depot anfahren, von dem es plötzlich hieß, dass es überfüllt sei und eine Annahme von Spenden nicht mehr möglich sei. Daraufhin sind unserer Fahrer teilweise stundenlang von Depot zu Depot gefahren, nur um schlussendlich wieder beim ersten zu landen. Plötzlich ging es dann doch. Zum Schluss fragt man sich natürlich, was die vielen erschwerten Umstände und Verzögerungen sollten.

Zu dir persönlich: Wie viel Raum gibst du dir neben dem Projekt für andere Dinge?

Meine Aufgaben im Vorstand von Bellevue di Monaco mache ich ehrenamtlich. Im Flüchtlingsrat habe ich zusätzlich eine 15-stündige ehrenamtliche Stelle und ansonsten arbeite ich als freiberuflicher Grafiker. Momentan frisst Bellevue am meisten Zeit. Das wird allerdings künftig in der Form nicht mehr möglich sein.

Hast du Vorbilder oder was treibt dich an?

Für mich ist das einfach mein Beruf. Ich kann in diesem Bereich enorm viele Dinge mit meinen Talenten verbinden. Außerdem verändert sich alles permanent, weshalb meine Aufgaben sehr spannend sind. Nachdem ich schon so seit Jahren in dem Umfeld arbeite, kenne ich es auch gar nicht mehr anders. Der Bereich ist wirklich unglaublich aufregend und ich empfinde es als ziemliches Privileg, etwas Sinnvolles zu tun. Auch wenn es zurzeit mehr als frustrierend ist, würde ich mit niemandem tauschen wollen. Ein wirkliches Vorbild habe ich nicht und nachdem ich das beruflich mache, kann ich mich auch ein Stück weit abgrenzen.

Welche Werte bestimmen deinen persönlichen Alltag?

Für mich ist meine Arbeit eine normale Aufgabe. Ich habe nicht die ganze Zeit das Gefühl, ich wäre der Held. Auch hier muss man aufpassen, dass man nicht in die Falle des Paternalismus tritt. Am Anfang denken alle: "Wow, ich bin der weiße Ritter auf dem großen Pferd und mache was ganz Tolles, bin sehr wichtig, schaut mich nur alle an." In dieser Denke läuft man Gefahr, bald vom Pferd zu stürzen. Hat man diese Einstellung abgelegt, sind andere Dinge wichtig.

Werden sämtliche Meinungsverschiedenheiten im Team ausdiskutiert?

Bei Bellevue di Monaco ist die Stimmung häufig konfliktgeladen. Hier wird noch die eine oder andere Schlacht zu kämpfen sein. Das liegt unter anderem auch daran, dass wir so breit aufgestellt sind und aus den unterschiedlichsten Ecken kommen. Möglicherweise kamen selten so viele Unternehmenskulturen an einen Tisch, wie es bei uns der Fall ist. Der eine kommt aus einem hierarchisch geführten, klar strukturierten Unternehmen, zwei andere sind Geschäftsführer von großen Jugendhilfeträgern mit mehreren hundert Angestellten, die es gewohnt sind, einfach nur Ansagen zu machen. Und dann kommt noch so eine kleine Politnase wie ich hinzu, aus einem kleinen Hippieladen wie dem Flüchtlingsrat. Aufgrund dessen müssen wir immer wieder aufs Neue sehen, wie wir miteinander klarkommen. Nachdem Bellevue so öffentlich ist, spielen auch persönliche Eitelkeiten und Empfindlichkeiten mit ein. Das ist natürlich ein anstrengender Prozess.

Wie funktioniert die Kommunikation untereinander, wenn jeder hauptberuflich anderweitig beschäftigt ist?

Das ist in der Tat etwas schwierig. Wir haben eine Mailingliste und treffen uns mehrfach die Woche. Das Bellevue ist momentan eine ganz schöne Terminmaschine. Kommt dann so etwas wie die Griechenlandhilfe „Packmos" hinzu, liegt der Fokus in der kommenden Zeit natürlich auf nichts anderem. Dann muss schnell umdisponiert werden.

Auf der einen Seite ist das der Wahnsinn an Bellevue di Monaco, andererseits macht das aber auch den Charme aus. Nachdem wir nichts ewig im Vorlauf planen, entscheiden wir spontan und setzen die Entscheidung sofort um.

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