Menü

Ashoka - Everyone can be a Changemaker

Ashoka fördert mit seinem „Fellowship“-Programm, Pioniere gesellschaftlichen Wandels und baut ein Netzwerk der Weltveränderer auf.

Förderer Netzwerk München

Ashoka Deutschland Logo

Ashoka bietet mit seinem „Fellowship“-Programm umfangreiche Unterstützung für Pioniere gesellschaftlichen Wandels an und fördert mit vielfältigen Initiativen und Netzwerkveranstaltungen und das Ökosystem „Social Entrepreneurship“

Ashoka Deutschland

Laura Haverkamp

gGmbH

2003

Prinzregentenplatz 10
81675 München
Bayern, Deutschland

lhaverkamp@ashoka.org

„Everyone can be a changemaker!“ – So oder so ähnlich ist der Slogan von Ashoka. Markige und motivierende Worte, oft auch kleine Anglizismen bekommt man hier öfter zu hören. Für Pessimisten wirkt die Aussage, jeder könne die Welt verändern, vielleicht etwas naiv, aber wer will angesichts der sozialen, ökonomischen und ökologischen Krisen, denen wir gegenüberstehen, schon den Kopf in den Sand stecken?

Bei Ashoka bestimmt keiner! Und deswegen bietet der deutsche Arm der 1980 von Bill Drayton in den USA gegründeten Non-Profit-Organisation auch hierzulande mit seinem „Fellowship“-Programm umfangreiche Unterstützung für Pioniere gesellschaftlichen Wandels an und fördert mit vielfältigen Initiativen und Netzwerkveranstaltungen das Ökosystem „Social Entrepreneurship“ (dt. Sozialunternehmertum), das von Ashoka Deutschland den griffigen Namen „Machbarschaft“ bekommen hat.

Auf gute Machbarschaft!

Ashoka geht es darum, Menschen zu motivieren, selbstbestimmt und unternehmerisch zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen und nicht die Verantwortung für die Gestaltung eine besseren Gesellschaft von anderen zu fordern - von Ministerien oder großen NGOs, von Stiftungen oder Wohlfahrtsverbänden. 

Noch motivierender klingt es doch, wenn von „Karrierewegen für Weltverbesserer“ die Rede ist! Inspirierende Vorbilder sind die weltweit gut 3.000 Ashoka Fellows – Frauen und Männer, die sich als Social Entrepreneurs ganz der Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme widmen. Sie alle befähigen Menschen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, ermöglichen Entwicklungsperspektiven und Lebenschancen.

Jedes Jahr sucht und identifiziert Ashoka aus ca. 200-300 Nominierten die Sozialunternehmer Deutschlands aus, die mit besonders neuartigen, wirksamen und skalierbaren Ansätzen gesellschaftliche Probleme lösen und nimmt sie öffentlichkeitswirksam in das internationale Netzwerk auf. Eine Frage, die das Team bei der Auswahl leitet, ist: Könnte aus dieser Art vorzugehen eine neue gesellschaftliche Norm werden – eine neue Handlungs- und Denkweise, im Rahmen derer das gesellschaftliche Problem nicht mehr existiert? (Venture Programm)

Nach der Aufnahme in das Netzwerk unterstützt Ashoka die Fellows ein Leben lang bei der Verbreitung und dem Weiterentwicklung ihrer Ansätze. Die drei Säulen der Unterstützung bestehen (1) in einem bei Bedarf verfügbaren Lebenshaltungsstipendium von bis zu drei Jahren, das es den Sozialunternehmern ermöglichen soll, sichganz auf den Aufbau ihrer Unternehmung zu konzentrieren. (2) Aber auch der Kompetenzaufbau zu Themen wie Finanzierungsmodellen, Wachstumsstrategien, Wirkungsmessung und Organisationsentwicklung ist ein entscheidender Bestandteil, um den Unternehmern unter die Arme zu greifen. (3) Wer die Welt verändern will, muss viele Türen öffnen – und so ist die Einbettung der Fellows in das Netzwerk aus Social Entrepreneurs sowie aus Partnern und Kontakten aus Politik, Wirtschaft, Stiftungen, Wohlfahrtsorganisationen und Investoren zentral.

Die Förderung und Begleitung einzelner Ashoka Fellows ist sehr wichtig, aber damit gibt sich Ashoka noch nicht zufrieden. Um die Rahmenbedingungen und Unterstützung für soziale Innovation und Engagement zu verbessern, wird die Idee des Sozialunternehmertums in Initiativen, Konferenzen sowie durch Vorträge und Workshops vorgestellt und verbreitet. Den verschiedenen Akteuren in der „Machbarschaft“ wird so auch die Möglichkeit der engeren Vernetzung und Zusammenarbeit gegeben.

Die Ashoka Fellows

Genauso hat auch die Förderung junger changemaker einen festen Platz in dem Vorhaben mehr Verständnis für die Notwendigkeit von Sozialunternehmertum in Deutschland zu schaffen. Und das schon bei den Jüngsten!

Bei all den verschiedenen Baustellen gibt es immer noch genug zu tun. Um die Ziele von einer sozial gerechteren und ökologisch nachhaltigeren Zukunft zu bündeln, will Ashoka in den kommenden Jahren unter anderem „gezielt die Kommunen in die Initiierung und Umsetzung der vielen sozialen Innovationen auf dem Sozialunternehmermarkt miteinbeziehen“. (Ashoka Wirkungsbericht 2014). Denn letztendlich geht es darum, die wirksame Arbeit von Social Entrepreneurs fest mit lokalen Strukturen zu verbinden und so umfänglichen gesellschaftlichen Wandel zum Besseren zu ermöglichen.

Der Social Reporting Standard gehört zur Basisliteratur 

„Ich freue mich auf eine Zukunft, in der ein Unternehmer, der sich in erster Linie der Überwindung sozialer oder ökologischer Herausforderungen unserer Zeit widmet, zur Normalität wird – und nach und nach  die Grenzen zwischen klassischem Unternehmertum und Social Entrepreneurship verschwimmen!“, sagt Laura Haverkamp von Ashoka Deutschland und trifft damit den Kern der Sache.

Profil als PDF speichern

Profil teilen