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Ecosia – die grüne Suchmaschine

Durch Suchanzeigen Erlöse generieren, weltweit Bäume pflanzen und aus Wüste Wald machen - das ist die Agenda von Ecosia.

Startup GesellschaftUmwelt Berlin

Ecosia  Logo

Das Berliner Startup generiert Einnahmen durch Suchanzeigen und verwendet diese um Bäume im afrikanischen Burkina Faso zu pflanzen. Dadurch kann der Wasserkreislauf und somit die Wirtschaft wieder zum florieren gebracht werden.

Ecosia

Christian Kroll

Jacey Bingler

GmbH

2009

Schinkestraße 9
12047 Berlin

info@ecosia.org

Mitten in Berlin liegt in einem ausgebauten Backsteinloft unweit des Maybachufers das wunderbar offene und mit Pflanzen geschmückte Office der grünen Suchmaschine Ecosia. Die Mission: Geld mit Suchmaschinenwerbung verdienen und dieses für soziale Projekte spenden. Das Symbol: Der Baum, denn Ecosia finanziert die Pflanzung von Bäumen in Burkina Faso. Das gesammelte Geld geht an zwei Organisationen vor Ort, die dann die Bepflanzung umsetzen. Das (symbolische, aber ernst gemeinte) Ziel: Eine Milliarde Bäume in Afrika pflanzen – bisher sind es laut eigener Angabe bereits vier Millionen Bäume, die seit dem Gründungsjahr 2009 dank der 2.885.633 Millionen gespendeten Euro aus dem Boden sprießen konnten (numerische Transparenz hat bei Ecosia einen hohen Stellenwert).

Die Räumlichkeiten im Berliner Office

Zehn Prozent aller Nicht-Google-Nutzer durchforsten mit Ecosia das Internet. Das sind immerhin 2,5 Millionen aktive Nutzer weltweit, die jeden Monat etwa 25 Millionen Suchanfragen über Ecosia stellen. Die Umsätze kommen aus insgesamt zwölf Ländern darunter vor allem Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die erste Frage, die einem dabei in den Kopf kommt, ist: „Warum denn Bäume spenden?“. Mit Geld kann man doch schließlich (fast) alles machen! Bäume sind tatsächlich so etwas wie die Stars eines Ökosystems: Wo Dürre herrscht, sorgen Bäume für den Anstieg des Wasserspiegels, sie machen den Boden nährstoffreich – koppeln also weitere landwirtschaftliche Aktivitäten und sind eine direkte Einkommensquelle für die Menschen vor Ort (Verkauf von Holz etc.). Somit können Gemeinden, die einst von der Landwirtschaft leben konnten, wieder regeneriert werden. Auf der einen Seite pflanzt man natürlich Bäume, um CO2-Neutralisierung zu erreichen, so ein Baum kann in seinem Leben zwischen 50 und 100 Kilo CO2 aus der Atmosphäre ziehen und binden.

Jacey Bingler von Ecosia

„Die Menschen bei Ecosia wertschätzen den Sinn in der Arbeit mehr als Börsenwerte“, sagt Jacey Bingler, Head of Public Relations. „Dank unserer Nutzer können wir alle zwölf Sekunden einen Baum pflanzen. Für uns ist das Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken und dabei Gemeinden zu unterstützen und lokale Ökosysteme zu stärken!” Das mittelgroße Team ist komplett international, Englisch ist die Kommunikationssprache im Office. Zwischen den Codeschreibern und Codeschreiberinnen befindet sich unter anderem auch ein Happyness Manager. Diese Person ist für den Erhalt der guten Stimmung innerhalb des Teams zuständig. Beispielsweise sorgt sie dafür, dass Meetings nicht zu langweilig werden und fragt jeden Freitag über eine Skala von 1 bis 10 das Stimmungsbarometer ab. Wenn die Woche mal nur eine 6 war, dann kann man das so offen ansprechen. Was einem auch bewusst wird ist, dass Ecosia einfach ein junges und normales Unternehmen ist, die dort tätigen Menschen verdienen hier wirklich ihr Geld – das Ganze trägt sich also auch von selbst und das seit längerer Zeit! Wer sehen möchte, wie Social Business wirklich funktionieren kann, der sieht es hier.

 

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