Menü

Nuvi Nomad – veganes Leder

Nachhaltig, pflanzlich, hochwertig – Nuvi Nomad möchte mit seinen Produkten und vor allem mit seinem Material eine echte Alternative zu Leder bieten.

Startup DesignGründenUmwelt Frankfurt

Nuvi-Living  Logo

Nuvi Nomad hat aus Teakbaumblättern das Nuvi Releaf Leder entwickelt. Die ersten Produkte sind ein Muss für alle, die auf Shopper und Geldbeutel nicht verzichten wollen.

Nuvi-Living

Nina Rößler

Nina Rößler

Personengesellschaft

2017

Throner Straße 7
60385 Frankfurt

office@nuvi-nomad.com

Ganz selbstverständlich wandern die Menschen heutzutage von einem Kontinent zum anderen, und sind ständig in Bewegung. Wie Nomaden, nur in ganz anderen Dimensionen. Einer dieser Nomadinnen ist auch Nina Rössler, die Gründerin von Nuvi Nomad. Auf einer ihrer Reisen vor drei Jahren nach Bali beschloss sie, dass sie etwas anderes machen möchte. Sie fand keine Erfüllung mehr in ihrer Arbeit als Produktdesignerin in Frankfurt. Ihre erste Idee war zunächst Interieur Design auf nachhaltige Art und Weise in Asien zu produzieren und zu verkaufen. Auf der Suche nach Materiealien für ihre Entwürfe stieß sie mehr oder weniger aus Zufall auf das, was zur Grundlage ihres Leders und ihres Unternehmens werden sollte. Dieses besondere Material,  aus Blättern des Teakbaumes hergestellt, wird in Thailand zu Herstellung kleinerer Accessoires wie Täschchen und Büchern benutzt. Nina erkannte das Potential dieses zunächst papierähnlichen Stoffes, gründete in Deutschland eine Personengesellschaft, nahm einen Kredit auf und zog nach Chang Mai in Thailand.
 

Herstellung des Nuvi Releaf Leders
Herstellung des Nuvi Releaf Leders.

Nina studierte das Material und die Herstellung ausführlich und entwickelte in einem nachhaltigen und schonenden Prozess. Das Endergebnis ein Material war, welches vergleichbare Eigenschaften hatte, wie die von Leder. Das Nuvi Releaf Leder ist stabil, wasser- und schmutzabweisend, langlebig, leicht und frei von jeglichen tierischen Produkten.

„Wir fliegen zum Mond – da muss es doch auch möglich sein, eine echte Alternative für Leder zu entwickeln“, sagt Nina. Was für sie zählt ist am Ende nicht unbedingt nur das Endprodukt selber, sondern wie etwas gemacht wird. Qualität hat deshalb Priorität – das gilt auch für die Arbeitsbedingungen der Menschen, die das Leder produzieren. Faire Bezahlung vor Ort ist für Nina selbstverständlich. Ein weiterer großer Vorteil der Produktion des Nuvi Releaf Leders ist die umweltschonende Herstellung auch für den Menschen. Denn bei der Herstellung von tierischen Ledern kommen viele giftige, gesundheitsschädliche Chemikalien zum Einsatz. Aus diesem Grund kann sie sich auch vorstellen die Manufaktur irgendwann beispielsweise nach Italien umzusiedeln, denn auch hier würden die Menschen von einer schonenden Herstellung eines Ersatzlederproduktes sehr profitieren. Die Produktion würde vermutlich vergleichbar kostenintensiv sein und in Italien herrsche eine lange Tradition, was die Herstellung von Lederprodukten angeht – diese Fähigkeiten könnten auch für die Nuvi Nomad Produkte sehr interessant sein.  

Steht einer Ledertasche in nichts nach: der YOGA SHOPPER. 

Nina sieht ein hohes Potential in ihrem Material – warum sie fürs erste auch noch nicht den genauen Herstellungsprozess preisgeben will, um es fürs erste vor Nachahmern zu schützen. Sie möchte den Herstellungsprozess noch weiter optimieren und hat deshalb erste Produkte entwickelt, um mit deren Verkauf weitere Entwicklungskosten tragen zu können. Die erste Nuvi Nomad Collection, wie Hand- und Yogataschen, sowie Geldbeutel und Gürtel, konnten auf Kickstarter bestellt werden. Gemeinsam mit der Unterstützung von Freunden und Helfern weltweit hat Nina die Kickstarter-Kampagne gestartet und erfolgreich abgeschlossen. Das Finanzierungsziel belief sich auf 22.000 Euro — Ganze 22.371 Euro kamen zusammen.

Nina ist mit ihrem ganzheitlichen Ansatz auch eine Vertreterin der Slow-Fashion-Bewegung. „Man kann mit kleinen Entscheidungen im Alltag die Welt formen“, erklärt sie. Und so spricht ihre Kollektion vor allem bewusst lebende Menschen an, die auf eine nachhaltige Wertschöpfung achten, und obwohl sie in der Stadt leben, Wert auf die Natur und Umwelt legen. Aber auch für die stetig wachsende Zahl der Veganer bietet das farbige Material eine willkommene Alternative zu Lederprodukten, von denen es nach wie vor nur sehr wenige gibt. 

Profil als PDF speichern

Profil teilen