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Polarstern - Wirklich bessere Energie

Die globale Energiewende mit ganzer Kraft vorantreiben - mit fairem Ökostrom und fairem Ökogas.

David Freudenthal

Startup EnergieUmwelt München

Polarstern Logo

Polarstern treibt die globale Energiewende mit ganzer Kraft voran. Mit Ökostrom und Ökogas, der nicht nur in Deutschland für nachhaltig erzeugte Energie sorgt, bieten sie eine Alternative - mit Preisen die sich mit denen der großen Konzerne mehr als messen können.

Polarstern

Jakob Assmann, Florian Henle, Simon Stadler

Simon Stadler: simon@polarstern-energie.de

GmbH

2011

Lindwurmstraße 88
80337 München
Bayern, Deutschland

jakob@polarstern-energie.de

Die Energiewende ist in vollem Gange. Was dabei allerdings oft vergessen wird: Der Umstieg von fossilen Energieträgern auf regenerative Energieversorgung ist ein Anliegen, das über Ländergrenzen hinaus Relevanz hat. Da der hohe CO2-Ausstoß und der Klimawandel weltweite Folgen haben, reicht es nicht, nur innerhalb eines Landes alles umzustellen. Die öffentliche Diskussion konzentriert sich allzu oft auf die Lage in Deutschland.

Außerdem ändert der Ökostrom, den man von vielen Anbietern bekommt, nicht einmal etwas an der Situation. Auch wenn ein Kunde dort Ökostrom bestellt, bleibt der Gesamtmix des Anbieters derselbe. Der Kunde bekommt dann zwar virtuell mehr Ökostrom – alle anderen bekommen dafür einen schlechteren Mix. Vielleicht sind solche Angebote hilfreich um Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Für eine Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung braucht es allerdings deutlich mehr als das.

Polarstern schnürt deshalb Pakete aus Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas. Wie sich das von anderen grünen Energieanbietern unterscheidet? Jakob Assmann, einer der drei Gründer, erklärt uns die drei Eckpfeiler, die Polarstern ausmachen.

Die drei Gründer: Jakob Assmann, Simon Stadler und Florian Henle

Zum einen wird die Energie komplett ökologisch erzeugt. Der Strom kommt aus einem Wasserkraftwerk in Feldkirchen am Inn. Dort fällt kein CO2 an, und die Umwelt vor Ort wird durch zahlreiche Maßnahmen geschont. Das Gas kommt aus einer Biogasanlage, die ausschließlich mit Industrieabfällen betrieben wird. Gülle aus Massentierhaltung und eigens für die Energiegewinnung angebaute Pflanzen werden nicht genutzt – das widerspräche der Idee nachhaltiger Erzeugung.

Der Kunde wird außerdem fair behandelt. Ob das nicht eh klar sei? Naja, sagt Jakob, eigentlich schon. Allerdings biete nicht jeder Anbieter viel Transparenz in der Preiszusammensetzung, nicht jeder eine Kündbarkeit von nur einem Monat. Also bedient Polarstern ein Premiumsegment? Keineswegs – der Preis ist nicht höher als bei fossilen Energieanbietern.

Als dritter Pfeiler steht die globale Bedeutung der Energiewende. Es mache ja schließlich keinen Sinn, nur als Land gut dazustehen. Deswegen fließt ein beachtlicher Teil des Preises in die Entwicklung von nachhaltiger Energieversorgung in Ländern, in denen die Energiewende bislang noch nicht auf der Tagesordnung steht. Dafür unterstützt Polarstern Familien in Kambodscha beim Bau ihrer eigenen Biogasanlage. Das geschieht durch Workshops und Anschubfinanzierungen, so dass die Anlagen nach kürzester Zeit eigenständig betreiben werden.

Das klingt fast schon zu gut um wahr zu sein. Warum bieten das nicht alle Stromanbieter an? Die großen Stromkonzerne seien eben anderes gewohnt. Man muss nicht mal böse Absichten unterstellen um wahrzunehmen: Entwicklungen kommen bei großen Anbietern nur sehr langsam in Bewegung. Der Rahmen, in dem Projekte in der Branche gedacht werden, besteht meist nicht aus Jahren, sondern aus Jahrzehnten. Auch deswegen sei es die Aufgabe von Polarstern der Gesellschaft zu zeigen, wie viel man verändern kann, und die Politik unter Druck zu setzen: Wenn der Wandel am Energiemarkt erst in Jahrzehnten ins Rollen kommt, wird Vieles zu spät kommen.

Der Flaschenhals für die Reichweite von Polarstern ist demnach die Kundschaft. Und hier sind bereits große Hürden überwunden. Am Anfang hatten viele Interessierte irrationale Ängste: Wenn die Firma noch so jung ist, könne es dann nicht passieren, dass plötzlich das Licht ausgeht? Jakob muss lachen: „Das geht rein technisch gar nicht. Und gesetzlich auch nicht. Wir sind genauso versorgungssicher, wie jeder andere Anbieter auch!"

Ein weiteres Problem ist der geringe Leidensdruck. Die meisten denken einfach nicht darüber nach woher der Strom komme, der durch die Geräte fließt, und welche Herkunft das Gas hat, mit dem gekocht wird. Wer an einem Anbieterwechsel interessiert ist, bekommt aber sicher keine Steine in den Weg gelegt: Wie man den Kunden die Ängste nimmt ist inzwischen erprobt, und der Service ist astrein. Ein Wechsel zu Polarstern dauert keine halbe Stunde an Aufwand [Anm. d. R: Echt wahr!] – auch wenn man in einer Mietwohnung wohnt.

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