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SchulePLUS

Das Online-Netzwerk für Schulkooperationen

Vasiliki Mitropoulou Angelina Litvin

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SchulePLUS erleichtert die Kontaktaufnahme, Kommunikation und Kooperation zwischen Schulen und externen Partnern. Als soziales Netzwerk mit Profilen, digitaler Pinnwand und persönlichen Nachrichten steht SchulePLUS allen offen und kostenlos zur Verfügung, die Schulen unterstützen möchten.

SchulePLUS GmbH

Robert Greve

Robert Greve

GmbH

2012

Sachsendamm 93
10829 Berlin
Berlin,

info@schule-plus.de

Ein Lehrer, der in einem verstaubten Klassenzimmer vor einer unmotivierten Gruppe von Jugendlichen steht und ihnen ein Kapitel nach dem anderen aus dem Schulbuch runterbetet. Denkt man an seine eigene Schulzeit zurück, ist das – im Großen und Ganzen – das Bild von Schule, das ein Großteil von uns im Kopf hat.

Gleicher Schauplatz, anderes Geschehen: Der Biologielehrer bekommt Besuch von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts für Zellbiologie. Zusammen mit ihnen erkundet die Klasse das Waldstück hinter dem Schulgebäude, gemeinsam entnehmen sie dort Proben von Rinden und Blättern. Diese untersuchen die Schüler im Labor der Wissenschaftler in Kleingruppen und beleuchten sie anhand individueller Schwerpunkte. Am nächsten Tag hilft die Deutschlehrerin bei der Aufbereitung der Ergebnisse, die die Schüler anschließend in einem Referat präsentieren.

Dieses Schulprojekt zeigt, wie man Unterricht mit kreativen Lernmethoden bereichern und erlebbar machen kann; ohne die Wissensvermittlung aus den Augen zu verlieren. Sicherlich kann eine erfahrene Lehrkraft mit pädagogischem Know-how einer Klasse viel Wissen mit auf dem Weg geben. Jedoch bringen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die nötige Praxiserfahrung mit, um Kinder und Jugendliche für ihr Fachgebiet zu begeistern und neue Motivation für das Lernen zu entfachen.

Genau das erkannte auch Robert Greve und gründete das Online-Netzwerk SchulePLUS. Bereits während seines Studiums sahen er und seine Kommilitonen, Jasmin Bildik und Lisa Eineter, die Notwendigkeit, Praxis und Theorie enger miteinander zu verzahnen. Sie begannen mit dem Projekt Studenten machen Schule, Studenten zu Themen wie Mediennutzung oder Projektmanagement auszubilden und sie während ihres Studiums in Schulen zu schicken, um Workshops zu halten und Praxiserfahrung zu sammeln. Dabei stießen sie auf die Herausforderung, dass Kommunikation im schulischen Kontext nicht einfach ist – weder um den richtigen Ansprechpartner für sein Anliegen zu finden, noch um ein Projekt in die Breite zu tragen. Die Lösung bietet SchulePlus: Lehrerkräfte finden Projektpartner, um ihren Unterricht zu bereichern und externe Partner bekommen leichteren Zugang zu engagierten Lehrkräften.

Robert Greve, Gründer von SchulePLUS

 

SWiM-Bildung
Sowohl Studenten machen Schule und SchulePlus als auch veedu sind Tochterunternehmen unter dem Dach des Sozialunternehmens SWiM-Bildung und laufen bei Robert Greve zusammen.


Konkret funktioniert das so, dass sich eine Lehrkraft aus einem Themenpool mit Angeboten aus den Bereichen Beruf und Studium bis hin zu Kunst und Kultur externe Partner anschaut, anschließend Kontakt mit dem Projekt ihrer Wahl aufnimmt, um dann eine Kooperation zu starten. Im Fokus steht hierbei nicht nur der einfache und transparente Zugang zu qualitativ hochwertigen Angeboten, sondern auch die Möglichkeit, Kontakte zwischen Unternehmen und Schülern zu knüpfen. Die können etwa die Jugendlichen später nutzen, um ein Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu finden.

„Jeder Lehrer, egal ob im Physikunterricht oder in der Französischstunde, soll die Möglichkeit haben, einen Experten einzuladen oder eine außerschulische Exkursion zu machen“, sagt Robert Greve im Interview. Der Ashoka-Fellow will mit SchulePlus ein Stück der Realität, die bisher vor den Türen der Schule stattfindet, ins Klassenzimmer holen. Schließlich schafft es SchulePlus auf innovative Art, eine Kultur der Potentialentfaltung und praxisrelevante Bildungszugänge zu fördern.

Eine notwendige Konsequenz für die Lehrenden ist es, sich ein Stück weit vom üblichen Frontalunterricht zu entfernen und sich innovativere Methoden der Wissensvermittlung anzueignen. Nur so können sie den individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen der heutigen Schülerschaft gerecht werden und sie auf die Realität vorbereiten.  

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