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youvo – die Schnittstelle zwischen NGOs und der Kreativwelt

Wie man als junger Kreativer seine Ideen und Potentiale im Sozialsektor einbringen kann, zeigt Dir youvo.

Vasiliki Mitropoulou Norman Posselt

Startup Berlin

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youvo.org ist eine Plattform und Community, die junge Menschen aus der Kreativwelt mit Non-Profit-Organisationen, die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit suchen, zusammenbringt.

Anne-Sophie Pahl, Sebastian Schütz, Tobias Oertel, Simon Bäse

Sebastian Schütz

2012

Muskauer Straße 24
10997 Berlin

hello@youvo.org

„Ich möchte die Welt verbessern – kann aber nur Photoshop!“, steht auf dem weiß-blauen Flyer, der in der Auslage des Social Impact Lab Berlin liegt. Da stellt sich einem die Frage, wie diese beiden – auf den ersten Blick recht divers scheinenden – Welten des Weltverbesserers und des Kreativen aufeinandertreffen können. Die Antwort auf diese Frage gibt das Team von youvo.

Sebastian, Anne und Tobias von youvo. 

youvo spricht genau diese zwei Zielgruppen an: Einerseits Non-Profit-Organisationen oder kleinere soziale Initiativen, die die Welt ein Stück besser machen möchten und auf der anderen Seite junge Kreative zum Beispiel aus den Bereichen Medienproduktion, Gestaltung oder Kommunikation, die mit Herzblut und handwerklichem Können kreative Aufgaben lösen wollen. Das bedeutet konkret: Wenn eine Organisation in der Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung benötigt, versucht youvo, sie mit Kreativen, die genau dort helfen können, für ein projekt- und fähigkeitsbasiertes Engagement, zusammenzubringen. Keineswegs sollen Arbeitskräfte ersetzt werden. Ganz im Gegenteil soll professionelle Kommunikation dort passieren, wo es unter anderen Umständen finanziell nicht möglich wäre. Zudem ist es youvo ein Anliegen, zu vermitteln, dass gute kreative Arbeit, ein erlerntes Handwerk ist und wertgeschätzt werden muss. Je nach Möglichkeiten kann das im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens bis hin zum Honorar reichen.

Den Kerngedanken zu youvo entwickelte einer der Gründer, Sebastian Schütz, während seines Freiwilligendienstes in den USA, wo er bei einer sozialen Initiative tätig war. Im Rahmen einer Fundraising-Kampagne erkannte er, dass qualitativ hochwertiges Kommunikationsmaterial der Initiative die nötige Aufmerksamkeit schenkte, die sie brauchte, um wirklich erfolgreich zu sein. Gleichzeitig machte er während seines Studiums in Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation die Erfahrung, dass er in Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung, mehr Herzblut steckte. Wieso also diese beiden Welten nicht miteinander vereinen?

Das Team von youvo bei der Arbeit. 

Mit dieser Idee im Gepäck lernte Sebastian an der Universität der Künste Tobias Oertel kennen. Zu Beginn arbeiteten die beiden zusammen mit Kommilitonen ein halbes Jahr lang am Konzept von youvo. Sie steckten viel Energie in die Analyse des Marktes und die Bedarfsermittlung beider Zielgruppen. Als das Team am Ende seines Studiums war, stand allerdings die Frage im Raum, wie es mit dem Projekt weitergehen kann. Zwar wechselte mit der Zeit das ein oder andere Teammitglied, doch mit viel Ehrgeiz und ehrenamtlichem Engagement entwickelte sich aus dem ursprünglichen Uniprojekt nicht nur eine schicke Online-Plattform sondern eine ganze Community hinter youvo. „Es ist schön zu sehen, wie aus einer kleinen aber feinen Idee, die in der Uni entstanden ist, eine richtig lebendige Community und Plattform geworden ist“, sagt Anne im Interview. 

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