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ProjectTogether – gemeinsam Ideen verwirklichen

ProjectTogether hilft Menschen ihre Ideen zur Lösung gesellschaftlichere Probleme in die Tat umzusetzen – egal ob einmaliges Projekt oder Social Business

Caroline Deidenbach Nicolas Kleenworth

Startup CoachingGesellschaft BerlinMünchen

ProjectTogether  Logo

Das Start-Up ProjectTogether bietet individuelles Coaching, harte Challenges und eine starke Community für Menschen mit Ideen, die kostenfrei Hilfe bei der Umsetzung bekommen.

ProjectTogether

Philipp von der Wippel, Michael Heider, Maximilian Schlereth

info@projecttogether.org

gUG (haftungsbeschränkt)

2014

Kemperplatz 1
10785 Berlin
Deutschland

info@projecttogether.org

Probleme und Ideen, um diese zu lösen, gibt es viele. Doch ein großer Teil wird nie umgesetzt. Vielleicht, weil eine Person nicht weiß, wo sie anfangen soll, weil das Geld fehlt oder sie es sich nicht zutraut. Genau hier setzt ProjectTogether an. „Für uns ist jede Idee wertvoll“, sagt Maximilian Schlereth, Mitgründer und ehrenamtlicher Mitarbeiter von ProjectTogether.

Daher ist der Weg Unterstützung von ProjectTogether zu bekommen auch sehr niedrigschwellig: es bedarf keinem zehn Seiten langen Antrag, sondern einfach zwei Klicks und eine kurze Beschreibung zur Idee auf ihrer Webseite. Anschließend wird überlegt, welche Unterstützung sinnvoll ist und es wird dem Projekt ein passender Coach zur Seite gestellt. Nicht zwangsläufig jemand, der inhaltlich etwas mit dem Thema zu tun hat, sondern ein Coach, der Struktur gibt, die richtigen Fragen stellt und auch immer wieder nachhakt, wie es voran geht – das geht auch oft über Telefon.

Mitgründer von ProjectTogether.       Fotocredit: Caroline Deidenbach

Die Coaches sind ganz unterschiedlich – vom Studenten, über Professoren, bis hin zu einem CEO einer Firma. Bevor diese Personen selber coachen dürfen, durchlaufen sie ein methodisches Seminar, in dem sie vor allem lernen, dass sie keine Berater sind, die Lösungen anbieten, sondern den Hilfesuchenden strukturell anleiten. „Wir sagen ihnen immer wieder: Ihr gebt Struktur, ihr gebt Motivation und dabei ist es wichtig, dass ihr die Ideen spiegelt und nicht die Lösungen entwerft“, erklärt Maximilian.

German Society
Die German Society in London ist eine der größten deutschen Studentenorganisationen außerhalb Deutschlands. Sie organisieren kulturelle und soziale Veranstaltungen, darunter auch das Oktoberfest in London. Dabei unterhält sie eine Kooperation mit der Deutschen Botschaft, trifft sich mit den Studentenvereinigungen in Oxford und Cambridge organisiert seit 14 Jahren das German Symposium, eine Vortragsreihe mit etwa 20 Vorträgen, bei denen auch schon Angela Merkel und Berthold Kohler gesprochen haben. 

Die Idee, anderen bei der Verwirklichung ihrer Projekte zu helfen, begleitet den Jurastudenten schon lange. Bereits mit 17 Jahren ging er mit einem Stipendium an das United World College in die USA, um sein IB, ein International Baccalaureate Diploma (Weltabitur) zu machen. Bereits hier lernte er Probleme systemisch anzuschauen und Community-Projekte umzusetzen. Anschließend ging an die University College London (UCL) um englisches und deutsches Recht zu studieren.

Als Mitglied der German Society lernte er Philipp von der Wippel, seinen Mitgründer, kennen, der als Schüler in Oxford auch bei der German Society war. Beide haben die Erfahrung gemacht, dass ihnen viele Möglichkeiten in ihrem Leben gegeben wurden, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Gleichzeitig haben sie gesehen, dass für andere die Hürden manchmal sehr hoch sind und daher gute Ideen nicht realisiert werden. Mit der Gründung von ProjectTogether 2014 wollten sie das ändern.

Mittlerweile haben sie über 400 Projekte begleitet – eins davon ist der Aias e.V., ein von Studenten gegründeter Verein in München, der Studenten anregt, sich als potenzielle Stammzellenspender registrieren zu lassen. Sie haben es geschafft, dass sich 2.300 Studenten an der Hochschule in München registrierten und wollten die Idee auch in anderen Städten und Universitäten umsetzen. Da haben sie sich an ProjectTogether gewandt und mit ihrer Hilfe sind sie nun in 20 deutschen Städten vertreten und haben 26.000 potenzielle Spender registriert. Maximilian gefiel das Projekt persönlich so gut, dass er sich bis heute für den Verein engagiert. Neben solchen Non-Profit-Ideen, werden auch andere Projekte unterstützt wie die App SitEinander, die es Eltern ermöglichen soll sich das Babysitten mit Freunden oder Arbeitskollegen kostenlos zu teilen. Oder ein Student, der die Noten eines verstorbenen Komponisten digitalisieren wollte. Dabei ging es nur darum, diese Musik der Nachwelt zugänglich zu machen – ein Geschäftsmodell spielte hier natürlich keine Rolle. Es gibt keine Idee, die für ProjectTogether wertlos wäre oder, die sie nicht ernsthaft geprüft wird. Denn jeder soll die Möglichkeit und die Unterstützung bekommen, seine Ideen umsetzten, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sinnvoll oder lebensfähig erscheinen.

Viele Projekte und Anfragen bedeuten viel Arbeit – Finanziert wird das Start-Up von Stiftungen und öffentlichen Geldern. Bezahlt werden davon drei Festangestellte. Alle anderen, auch die Coaches und Maximilian, arbeiten ehrenamtlich. Um in Zukunft noch mehr Unterstützung leisten zu können, will ProjectTogether auch mit Coaching-Paketen auf Unternehmen zugehen: um den dortigen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, selber Coaches zu werden und aktuelle gesellschaftliche Probleme und Fragen aus erster Hand zu erfahren und deren Lösung zu fördern. „Wir sehen uns als Schnittstelle“, sagt Maximilian: „Engagement ist für mich die neue Form der Demokratie. Wir müssen anpacken und nicht die Schuld auf das System abwälzen – sondern das System durch gesellschaftliche Partizipation umwandeln.“

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