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Quartiermeister - Bier für den Kiez

Quartiermeister unterstützt lokale Initiativen mit dem Verkauf von Bier regionaler Brauereien

ProduktionRegionalMarketing München

Quartiermeister Logo

Quartiermeister ist das Bier für den Kiez, weil mit den Gewinnen gute Projekte in der Nachbarschaft gefördert werden. Damit sind alle Kieze in Berlin, Leipzig, München und Dresden gemeint, denn Kieze gibt es überall dort, wo Menschen zusammenleben.

Quartiermeister

Peter Eckert

Jan Svensson

GmbH

2010

Oranienstraße 183
10999 Berlin
Berlin, Deutschland

jan.svensson@quartiermeister.org

„Wir wöllen auch sonnderlichen / das füran allenthalben in unsern Stetten / Märckthen / unnd auf dem Lannde / zu kainem Pier / merer Stuckh / dann allain Gersten / Hopffen / und Wasser / genomen unnd gepraucht sölle werden. Welher aber dise unnsere Ordnung wissentlich überfaren unnd nit hallten würde / dem sol von seiner Gerichtzöbrigkait / dasselbig vas Pier / zuestraff unnachläßlich / so offt es geschicht / genomen werden (Auszug aus dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516).“

500 Jahre alt ist das Reinheitsgebot in Bayern 2016 geworden. Bayern ist Braustaat. 616 Brauereien gibt es hier und damit fast so viele, wie in allen anderen Bundesländern zusammen. Kaum ein Produkt ist so identitätsstiftend für die Kultur des Freistaats wie sein Bier. Trotz langer Tradition, gespickt mit verschiedensten Ritualen und Bräuchen, kann auch im Markt des Bieres Innovation existieren: Sie kommt aus Berlin und heißt Quartiermeister. Das Motto der Initiative, die mittlerweile zu einem echten sozialen Unternehmen avanciert ist, lautet: „Trink’ doch mal für andere, du Flasche!“ Und genau darum geht es auch. Kauft man ein Quartiermeister, spendet man direkt für soziale Projekte in der Nachbarschaft – dort, wo das Bier erworben wurde, im Quartier eben. München ist der südlichste Standort der Meister, die mittlerweile in verschiedenen Städten Bierkonsum in Soziales und Nachhaltiges umwandeln. Für die Quartiermeister ist Bier aber sowieso ein grundsätzlich soziales Produkt: Die Idee entstand laut Aussage der Gründer bei einem Bier in einer Kneipe in einem Kiez in Berlin. Also warum aus der Geselligkeit, die aus dem gemeinsamen Konsum von Bier entsteht, nicht etwas Gutes machen? Die Quartiermeister setzen die Hürde zu sozialem Engagement so niedrig wie möglich: Bier trinken. Bevor der eine oder andere nun den vermeintlichen Zerfall des sozialen Aktivismus’ beklagt, sollte er sich das Rundumpaket von Quartiermeister genauer ansehen. Alle Umsätze werden transparent offen gelegt. Das Bier wird ausschließlich bei regionalen Brauereien gebraut, Quartiermeister ist also mehr ein Mittler. Bei der Auswahl der Projekte agiert Quartiermeister partizipativ: Projekte werden auf der Website vorgestellt und Menschen wie Du und Ich können dann abstimmen, welche Projekt die Zuwendung bekommt. In Berlin haben die Quartiermeister beispielsweise den Lisa e.V. gefördert, der interkulturelle und geschlechtsbewusste Mädchenarbeit anbietet. Oder den Flüchtlingsrat Leipzig e.V., der sich durch Bildungsmaßnahmen für eine gelungene Integration einsetzt. Die Initiative „Ich verschenke meinen Schlafsack an Obdachlose“ in Dresden freute sich über eine Fördersumme, die den Betrieb des Kältebusses ermöglichte.   

Jan von Quartiermeister München
Jan von Quartiermeister München

In München hält Jan für die Quartiermeister die Stellung. Im Interview mit Relaio erzählt er uns, wie Quartiermeister in München so läuft, welche sozialen Projekte hier bisher gefördert worden sind und was die neusten Biertrends so sind. Das Bier der Quartiermeister ist übrigens nicht teurer als die etablierten Münchener Biere. Und selbstverständlich verpflichten sich die Quartiermeister aus München auch dem 500 Jahre alten bayerischen Reinheitsgebot. Na dann Prost!

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