Menü

Impact HUB Munich - Co-Creation und Community

Ein unkonventioneller Arbeits- und Ideenraum für Querdenker. Im Impact HUB entstehen und wachsen Ideen rund um nachhaltiges Wirtschaften.

Andrea Freier David Freudenthal

Förderer NetzwerkCo-working München

Impact HUB Munich Logo

Das Impact HUB bietet einen professionellen Arbeitsraum und Ort zum zusammenkommen. Eine lebendige Community, abwechslungsreiche Veranstaltungen und gemeinwohlorientiertes Handeln zeichnen den Co-Working Space in München aus.

Impact HUB Munich

Joscha Lautner, Johann Schorr

Joscha Lautner

GmbH

2012

Gotzinger Straße 8
81371 München
Bayern, Deutschland

joscha.lautner@impacthub.net

Wie sieht die Zusammenarbeit in einem klassischen Unternehmen aus? Den Normalfall stellen Büros dar, in denen Mitarbeiter an festen Arbeitsplätzen Tag ein Tag aus nebeneinander – nicht unbedingt miteinander – am Schreibtisch vor dem PC sitzend arbeiten. Dass dabei Motivation und Kreativität schon einmal flöten gehen, weil von starren Arbeitsformen nicht abgewichen wird, ist keine Seltenheit. Eine Alternative dazu bietet der Impact Hub München, der auf innovative Weise eine Vielzahl von Arbeitsräumen und -formen zur Verfügung stellt und so einen neuen und kreativen Ansatz schafft.

Platz zum Kreativ-Sein, Networken und Arbeiten.

Der Impact Hub München bietet ein Zusammenspiel aus Arbeitsraum, Community und Netzwerk und versteht sich dabei als Rahmen- und Impulsgeber für eine alternative Arbeitswelt sowie für die erfolgreiche Umsetzung von gemeinwohlorientierten Unternehmungen. Im Mittelpunkt stehen dabei Co-Creation (gemeinsam Ideen entwickeln), Konzentration (fokussiert im Team arbeiten) und Begegnungen (Inspiration durch andere).

Die Besonderheit des Hubs besteht darin, dass Schnittstellenpotentiale erkannt und gezielt zum Vorteil der eigenen Unternehmung gemacht werden: Da die Mitglieder hinsichtlich des Alters, der Unternehmung und der Projektphase sehr divers sind, entsteht ein lebendiger Erfahrungsaustausch sowie Schöpferkraft und Ideenreichtum, wovon alle Projekte ungemein profitieren. Wie Umfragen gezeigt haben, messen die Member selbst dem Impact Hub — mit seiner kreativen Atmosphäre und Gemeinschaft — eine hohe Bedeutung für das Gelingen ihrer Unternehmung bei.

Der Hub zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass das Klientel vor allem gemeinwohlorientierte Wirtschaftsunternehmungen im Sinne hat. Die Branche der Sozialunternehmen entwickelt sich rasant, das Überleben in dieser Branche ist aber vor allem als junges Start-Up keineswegs einfach, da das soziale bzw. nachhaltige Anliegen im Vordergrund steht und nicht der wirtschaftliche Profit. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie mit ihren alternativen Finanzierungsmodellen geringere Umsätze verzeichnen und, langfristig betrachtet, häufig nicht mit den strategisch vorgehenden Geschäftsmodellen mithalten können. An dieser Hürde und den sich daraus ergebenden Risiken setzt das Impact Hub mit Tatkraft an und versucht, durch sein vielfältiges Veranstaltungsprogramm und eine lebendige Community junge Sozialunternehmer vor allem in der Anfangsphase beruflich zu fördern. Das Wirkungsfeld des Hubs geht über die Gestaltung von innovativen Eventformaten hinaus und schafft durch sein weltweites Netzwerk an Menschen, die gemeinwohlorientiert und nachhaltig denken und arbeiten, eine Plattform für fruchtbare Interaktion und effektiven Austausch.

Johann Schorr und Joscha Lautner gründeten den Impact Hub Munich im Jahr 2012 und nahmen sich für die Planung und Realisierung unter anderem die Hubs in Wien und Zürich zum Vorbild. Der Standort München ist besonders geeignet, da etwas in der Form hier bislang noch nicht existiert hat. Wenngleich der Aufnahmeprozess aufwändig war und sich die Suche nach einer geeigneten Immobilie schwieriger gestaltet hat als gedacht, konnte der Impact Hub im März 2014 in einer renovierten Lagerhalle in der Gotzingerstraße in München Sendling eröffnet werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Räumlichkeiten laden zur kreativen Zusammenarbeit ein. Es gibt Meeting-Räume, flexible Plätze, Rückzugsräume, eine Galerie, Sitzinseln sowie Skype –und Telefonräume. Daneben haben alle Mieter freien Zugang zu WLAN und Flipcharts. Und wer eine Pause braucht, ist in der gemütlichen Teeküche bestens aufgehoben.

Die Gründer Johann Schorr und Joscha Lautner im Impact HUB.

Das mittlerweile 10-köpfige Team hat gute Arbeit geleistet und sich im vergangenen Jahr eine bemerkenswerte Community aufgebaut. Bis jetzt sind es stolze 180 Member und der Hub wächst rasant. In diesem Jahr liegt der Fokus einerseits darauf, bereits aufgebaute und sich bewährte Strukturen zu stärken, andererseits auf der Rollenverteilung im Team, die je nach den Bedürfnissen und Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter flexibel gestaltet und verändert werden kann. Dadurch versuchen die beiden Geschäftsführer dem Prinzip, dass die berufliche Tätigkeit eine Herzensangelegenheit ist, treu zu bleiben. Für den Impact Hub steht die soziale Zielsetzung im Zentrum des unternehmerischen Handelns, nicht die Profitgier. Eine Einstellung, von der sich so manches gewinnorientiertes Unternehmen eine Scheibe abschneiden könnte.

 

Profil als PDF speichern

Profil teilen